Erfahrungsbericht von Eva:
Von den Toastmasters habe ich erstmals vor vielen Jahren gehört, zu einem Zeitpunkt, als mir die Vorstellung, vor einer Gruppe von Menschen frei zu sprechen, noch den Schweiß auf die Stirn trieb. Das ist inzwischen längst vorbei, denn als Trainerin mache ich das oft.
Das war es also nicht, was mich neugierig gemacht hat, als mir eine Kollegin im letzen Sommer von den Spreeredenern erzählt hat. Was mich gereizt hat, war vielmehr die Aussicht darauf, zunehmend Spaß am Freien Reden zu entwickeln und sich ausprobieren zu können.
Gerade für das Ausprobieren bedarf es einer wohlwollenden, freundlichen Atmosphäre. Die habe ich gefunden. Bei meinem ersten Besuch wurde ich herzlich aufgenommen und hatte die Chance, mich gleich einzubringen. Nach dem Abend wusste ich, dass ich hier richtig bin und habe gleich den Mitgliedsantrag ausgefüllt. Seitdem habe ich den Clubabend nur versäumt, wenn ich im Urlaub war oder mir beruflich ein Termin dazwischen kam.
Eine besondere Herausforderungen sind für mich die Stegreifreden. Stegreifreden sind spontane, kurze Reden zu einem Aspekt, einem Bild oder einer Frage. Wie oft kommt es vor, dass man sich im Beruf spontan zu einem Thema äußern muss oder – sagen wir mal – es dem eigenen Image gut tun würde, sich zu äußern. Mit fällt dann oft nichts ein. Wie ich das verändern kann, lerne ich gerade.
Lange habe ich einem Rahmen gesucht, wo sich Lernen, Spaß und Kontakt miteinander verbinden. Das habe ich bei den Spreerednern gefunden.

