Im zweiten Anlauf

Fabian gedrehtIch bin vor ca. 3 Jahren über das Internet auf die Spreeredner aufmerksam geworden. Ich hatte Angst, Redeangst, vor Publikum. Das war mein Anlass, einen ersten Schritt in die richtige Richtung zu gehen. Ich besuchte die ein oder andere Sitzung und hielt Reden. Jedoch sah ich damals noch nicht die Notwendigkeit mich in einem Redeverein zu engagieren. Ich bin nicht für Rhetorik gemacht, ich bin nicht gut darin, dachte ich!

Als ich mein Studium als Wirtschaftsjurist anfing, merkte ich, dass man immer wieder mit der Situation konfrontiert wurde, selbständig Hausarbeiten anzufertigen und sie zu präsentieren. Da meine Präsentationen nicht gerade überragend waren, erinnerte ich mich gut an das tolle Club-Klima und die Hilfe, die ich bei Toastmasters bekommen hatte.

Ich merkte jedoch auch, dass man sich nur rhetorisch verbessern kann, wenn man sich immer wieder in die Situation begibt und damit auseinander setzt. Sehr hilfreich erschienen mir, dass jeder Redner für jegliche Fragen, Vor- und Nachbereitung der Reden sowie Videoanalyse einen persönlichen Mentor zur Seite gestellt bekommt.

Auf diesem Weg noch mal ein ganz großes Dankeschön an Gregor Stallmeister, der mir sehr viel Kraft und Motivation gibt und mit mir konstruktiv zusammenarbeitet.

Es ist nicht immer leicht und es gibt wirklich eine Vielzahl von Disziplinen, wie Stegreifreden, Bewerten, Reden und Moderieren. Mitunter geht es bei mir noch sehr holprig über Stock und Stein! Aber einen Marathon läuft man ja auch nicht gleich von heute auf morgen! Man braucht Training und über die Zeit sammelt man wertvolle Erfahrungen!

In diesem Sinne: Wenn Du eine Rede halten willst, halte eine Rede, wenn Du ein neues Leben entdecken willst, dann komme zur Spreerednersitzung!

Fabian
Öffentlichkeitsarbeit

Jenseits der Bühnenangst

Bild EvaErfahrungsbericht von Eva:

Von den Toastmasters habe ich erstmals vor vielen Jahren gehört, zu einem Zeitpunkt, als mir die Vorstellung, vor einer Gruppe von Menschen frei zu sprechen, noch den Schweiß auf die Stirn trieb. Das ist inzwischen längst vorbei, denn als Trainerin mache ich das oft.

Das war es also nicht, was mich neugierig gemacht hat, als mir eine Kollegin im letzen Sommer von den Spreeredenern erzählt hat. Was mich gereizt hat, war vielmehr die Aussicht darauf, zunehmend Spaß am Freien Reden zu entwickeln und sich ausprobieren zu können.

Gerade für das Ausprobieren bedarf es einer wohlwollenden, freundlichen Atmosphäre. Die habe ich gefunden. Bei meinem ersten Besuch wurde ich herzlich aufgenommen und hatte die Chance, mich gleich einzubringen. Nach dem Abend wusste ich, dass ich hier richtig bin und habe gleich den Mitgliedsantrag ausgefüllt. Seitdem habe ich den Clubabend nur versäumt, wenn ich im Urlaub war oder mir beruflich ein Termin dazwischen kam.

Eine besondere Herausforderungen sind für mich die Stegreifreden. Stegreifreden sind  spontane, kurze Reden zu einem Aspekt, einem Bild oder einer Frage. Wie oft kommt es vor, dass man sich im Beruf spontan zu einem Thema äußern muss oder – sagen wir mal – es dem eigenen Image gut tun würde, sich zu äußern.  Mit fällt dann oft nichts ein. Wie ich das verändern kann, lerne ich gerade.

Lange habe ich einem Rahmen gesucht, wo sich Lernen, Spaß und Kontakt miteinander verbinden. Das habe ich bei den Spreerednern gefunden.

“Wie man einen Bewertungswettbewerb gewinnen kann”

Bild Markus

Als Vorbereitung auf den Wettbewerb in Bewertungsrede habe ich bei unserer Sitzung vom 25. Februar 2010 eine Ausbildungsrede zu diesem Thema gehalten.

Für alle diejenigen, die nicht dabei sein konnten, habe ich das Ausbildungsmaterial hier zusammengestellt.

- Die Präsentation

- Den Bewertungszettel

- Den Punkt- und Stimmzettel für die Richter

Zum Wettbewerb am 25. März 2010:

- Jedes Mitglied kann mitmachen.

- Nach einer Zielrede (Länge 5-7 Min.) gibt es 5 Minuten Vorbereitungszeit.

- Jeder Wettbewerbsteilnehmer liefert anschliessend seine Bewertungsrede ab (Länge 3 Min.)

Viel Erfolg wünscht Euch Markus!

„Überwinde Deine Redeangst und Nervosität!“

52-1Du hast einen “Kloß im Hals” und Deine Knie zittern. Das Atmen fällt Dir schwer. Dein Herz schlägt Dir bis zum Hals. Dein Kopf ist völlig leer. Du erinnerst Dich nicht mehr an das, was Du gleich sagen willst. Schweißperlen stehen auf Deiner Stirn.

Kommt Dir das bekannt vor? Nein, Du bist nicht verliebt – es sind bloß Symptome Deiner Redeangst.

Gregor Stallmeister, erfahrener Toastmaster und freier Redner, wird im Rahmen unserer kommenden Sitzung am 11.März 2010 einen Vortrag halten unter dem Titel “Überwinde Deine Redeangst und Nervosität”.

Seine Überzeugung: Wir können durch Erfahrung, mentale Vorbereitung und Entspannungstechniken Redeangst und Nervosität beherrschen und die in ihnen enthaltene Energie positiv nutzen.

Er wird dabei die Ursachen von Angst und Nervosität beleuchten und davon ausgehend diverse Methoden, Tricks und Kniffe verraten.

Selbstverständlich bist auch Du als Gast zur Sitzung und zum Vortrag herzlich willkommen! Die Teilnahme ist wie immer kostenlos und mit keiner Verpflichtung verbunden.

Wir treffen uns am Donnerstag, dem 11. März, um 19:30 Uhr im CVJM-Haus, Einemstraße 10, Saal im ersten Obergeschoss.

„Tritt frisch auf! Tu’s Maul auf! Hör bald auf!“

949233_12465624_3Vom Abenteuer Stegreifrede berichtet Astrid:

Für viele Menschen gibt es kaum etwas Schlimmeres, als bei unterschiedlichen Anlässen im Kollegen- oder Freundeskreis gebeten zu werden, spontan etwas zu sagen.

Feuchte Handflächen, der Puls beschleunigt sich…

Bei den Spreerednern gehören Stegreifreden mit einer Dauer von ein bis zwei Minuten zum festen Bestandteil eines jeden Zusammentreffens.

Das ganze Geheimnis des Stegreifredens lässt sich mit einem Zitat des deutschen Reformators Martin Luther zusammenfassen: „Tritt frisch auf! Tu’s Maul auf! Hör bald auf!“.

Der Einstieg ist sicherlich das Schwierigste, aber wenn man einmal angefangen hat, kommt die Inspiration meistens mit dem Reden. Meiner Meinung nach gilt: „Je absurder das Thema, umso unterhaltsamer die Stegreifreden.“

„Ich möchte lernen, besser frei zu reden!“

53-1Erfahrungsbericht von Astrid:

Mein Weg zu den Spreerednern führte über ein Faltblatt, das ich bei meinem Arbeitgeber aus einem Broschürenständer gefischt habe.

Da ich schon seit Jahren lernen wollte, besser frei zu reden, habe mich zunächst als Gasthörer bei einer Sitzung eingefunden.

Als Gast darf man über unbegrenzte Zeit hinweg an den zweimal monatlich stattfindenden Sitzungen teilnehmen, aber wenn man das Toastmasters-Ausbildungsprogramm absolvieren möchte, muss man Mitglied werden.

Da ich einerseits von der freundlichen Atmosphäre angenehm überrascht war und andererseits wirklich aktiv meine Redekünste verbessern wollte, bin ich nun seit September 2009 Mitglied.

Ausbildungsreden und Workshops

bonsai-kompr.Unsere nächsten Termine für Ausbildungsreden und Workshops, die im Rahmen unserer Sitzungen stattfinden:

25. Februar 2010: “Wie man einen Bewertungswettbewerb gewinnen kann” (Markus)

11. März 2010: “Überwinde Deine Redeangst und Nervosität!” (Gregor)

08. April 2010: “Gutes Klub-Klima” (Sari)

27. Mai 2010:  “Körpersprache” (Eva)

10. Juni 2010: “Die Kunst der Stegreifrede” (Gregor)

Wettbewerb in Internationaler Rede und Bewertungsrede

file_48Auf der Clubsitzung vom 25. März 2010 findet unser Wettbewerb in Internationaler Rede und Bewertungsrede statt.

  • Die jeweils zwei Besten werden den Club auf dem Area-Wettbewerb am 17. April 2010 in Leipzig vertreten.
  • Die Ausscheidung auf Division-Ebene wird in Warschau am 8. Mai 2010 stattfinden.
  • Krönender Abschluss ist die Europameisterschaft in Den Haag am 4.-6. Juni 2010.

Mitmachen ist alles!

“Mich hat die tolle Club-Atmosphäre begeistert…”

61-1Erfahrungsbericht von Tina:

“Da musst du auch hin”

„Das erste Mal habe ich durch meinen Mann von den Toastmasters erfahren. Er suchte sich einen Berliner Rhetorik-Club und kam regelmäßig völlig begeistert von diesen Toastmaster-Clubabenden nach Hause. Er war sogar jedes Mal so kommunikativ und aufgedreht, dass ich schnell zu dem Entschluss kam: „Da musst du auch hin!“ – Gesagt, getan.

Von Anfang an war ich begeistert von dem Ausbildungsprogramm der Toastmasters und besonders hingezogen fühlte ich mich besonders zu den SPREEREDNERn. Anfang des Jahres wurde ich Mitglied und habe bereits einige Reden gehalten. Wozu ich dem Club beigetreten bin? Als Sängerin war ich zwar gewohnt vor einem Publikum zu singen, aber wirklich frei reden konnte ich nicht. Ja, ich hatte sogar Angst vor Menschen zu sprechen! Seit meiner ersten Eisbrecher-Rede habe ich diese Angst nicht mehr, weil ich durch die Club-Treffen jedes Mal ermutigt und bereichert nach Hause gehen konnte und meine neuen Erkenntnisse in meinen Alltag voll einbringen kann.

Daher ich profitiere nicht nur als Singer/Songwriterin und Initiatorin beruflich davon, sondern konnte meine persönliche Kommunikation auch in meinen Beziehungen verbessern. Heutzutage haben die meisten Menschen kaum noch Zeit, und diese wenige Zeit wollte ich persönlich nicht unnötig mit Missverständnissen vergeuden. Fehler in der Kommunikation, die man vermeiden kann und die einem nur unnötig Energie und Freude stehlen, lernt man hier bei der TM-Ausbildung gleich mit auszumerzen.

Und ganz besonders begeistert mich die tolle Clubatmosphäre, die gegenseitige Förderung und wohlwollende Unterstützung als auch die wundervolle Tatsache, dass man sich selbst seinen eigenen Mentor aussuchen kann, der einen in die ersten Schritte zum professionellen Redner hilfsbereit einführt. Was soll da noch schief gehen..?;-).“

Säen und ernten…

58-1Erfahrungsbericht von Sari:

Mein erster Abend bei den Spreerednern

Ich weiß, dass ich sehr aufgeregt war als ich im Oktober 2008 zu meinem ersten Clubabend der Spreeredner kam.

Was sollte ich erwarten?

Die freundliche und professionelle Stimmung war es, an die ich mich am deutlichsten erinnere. Ich war erstaunt mit welcher Ernsthaftigkeit die Mitglieder ihren Ämtern nachgingen.

Bei meiner ersten Stegreifrede war ich so aufgeregt, dass ich dachte, ich kollabiere hinter dem Rednerpult. Puh…, wer hätte gedacht, dass es so schwierig wäre eine Minute mit Inhalt zu füllen.

Mit jedem Clubabend ging mir das Reden leichter von der Hand und die Rückmeldungen und Bewertungen der Anderen halfen mir enorm dabei mich  zu verbessern.

Nach 6 Monaten hatte ich zum ersten Mal Gelegenheit meine Redekunst in der Praxis zu testen. Die mündliche Abschlussprüfung meines Studiums stand an. Das Selbstvertrauen, die Gelassenheit und Übung bei den Spreerednern zahlten sich voll aus. Von der Anspannung und Aufregung mit denen viele meiner Kommilitonen zu kämpfen hatten spürte ich nichts. Innerlich sagte ich mir: „Du sprichst bei den Spreerednern vor 20 Leuten, was kann dann schon schlimmes bei einer  Rede vor einer Person passieren, auch wenn die Professor ist.“

Im Rückblick kann ich nur sagen, dass mir das Training bei den Spreerednern unglaublich viel gebracht hat. Die Angst und Anspannung, die ich am Anfang beim Reden verspürt habe ist dank konstanter Übung einer Begeisterung  für die freie Rede gewichen. Habe ich mich früher bei Präsentationen oder Referaten gedrückt, kann ich es heute kaum erwarten eine zu halten.